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Total Video - Welche Fehler gilt es zu vermeiden?

 

Die Bedeutung von Videos in der Kommunikation ist evident – jeder Unternehmer, ganz gleich, ob Handwerksbetrieb, Freiberufler oder Wirtschafskapitän auf der Kommandobrücke einer Firmengruppe, weiß das. Videos unterstützen den Verkauf, prägen das Firmenimage und leisten heute nahezu verlustfreie Kommunikationsarbeit – präziser als jedes Schriftstück.

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So weit so gut, der erste Schritt wäre getan, dann aber beginnen die Mühen der Ebene und hier scheitern die meisten. Warum? Weil die Zahl der echten Profis bei der Konzeption und Erstellung der Videos nicht so groß ist und die Summe der Fehler führt letztlich zu einem unbefriedigenden Ergebnis, ohne die erhoffte Wirkung. Es war zwar nicht umsonst, aber vergeblich. Welche Fehler gilt es zu vermeiden:

 

  • Schuster bleib bei deinem Leisten – in den seltensten Fällen, vereinen Werbeagenturen alle Expertisen unter einem Dach, noch seltener das Wissen und die Erfahrung um die Erstellung von erfolgreichen Videos. Die meisten Agenturen beschäftigen dafür Produktionsfirmen, die mit einem engen Budget nach den Vorgaben der Werbekampagne einen Spot gestalten müssen. Für TV-Werbespots war das bisher vielleicht ausreichend, in der neuen Welt des „Total Video“ reicht das nicht. Gehen sie daher, wenn Sie ein Video wollen, zu jemandem, der Videos, oder noch besser Filme macht, Drehbücher schreibt, mit der Kamera Geschichten erzählt, und deren oder dessen Filme das Publikum begeistert. Eine Agentur hat sicher gute Ideen, aber der Video-Profi ist dort eher selten zu finden.

 

  • Content ist King, heißt der Wahlspruch der Fachgruppe der Film- und Audiowirtschaft in der Wirtschaftskammer nicht ganz umsonst. Der Content, der Inhalt, ist das wichtigste beim Video. Die Geschichte, die sie der Welt erzählen wollen, muss faszinierend sein, muss Interesse wecken, muss ihr Publikum ansprechen. Aus einem schlechten Drehbuch, einer unglaubwürdigen Geschichte oder einer uninteressanten Handlung wird selten ein guter Film oder ein gutes Video.

 

  • Aber, aus einer guten Geschichte wird leider gar nicht so selten ein schlechter Film, ein misslungenes Video. Weil auch die Umsetzung eines Teams von Profis bedarf, die Erfahrung haben, die gut ausgebildet sind und die wissen, wie man aus 24 Einzelbildern (oder heute auch mehr) pro Sekunde einen Film macht. Nur weil fast jedes Handy rein technisch ein Video aufnehmen kann, heißt das noch lange nicht, dass das jeder kann. Beispiele dazu gibts überall im Netz zu finden.

 

  • Nur so viel: Licht, Ton und Bildausschnitt; der gewählte Hintergrund, ein fehlerfreier Auftritt vor der Kamera (ja das dauert, bis endlich eine Version sitzt – das schaut bei Profis nur so leicht lässig aus, weil sie eben so lange aufnehmen, bis es wirklich sitzt), die – wenn überhaupt – richtige Musik, die Nachbearbeitung von Ton und Bild inklusive Farbkorrektur – um nur einige Komponenten zu nennen, tragen zum Ergebnis bei.

 

  • Wer glaubt, dass ein Video, das so aussieht, als ob es leicht und lässig mit dem Handy aufgenommen wurde, nicht professionell gemacht werden muss, sollte es lieber sein lassen. Leicht und lässig ist genau das Gegenteil von „unprofessionell“, ausgerechnet die Videos, die eher nicht so aussehen sollen, als wären sie „professionell“ gemacht, müssen „professionell“ hergestellt werden, sonst sind sie einfach nur schlecht gemacht und verfehlen ihre Wirkung.

 

  • Vorausgesetzt alle dies Hürden wurden mit Bravour gemeistert und das Video ist daher auch gut geworden, ist das nächste Scheitern bei der Distribution gleichsam vorprogrammiert – welcher Kanal ist der richtige, wo finde ich mein Zielpublikum, reicht das Video auf der Website oder soll ich es auf YouTube stellen? Hier greift die „Video Total“ Strategie, die von einigen Vermarktern angeboten wird – das Video so breit wie möglich, „total“, im Sinne von so gut wie überall, zu streuen. Was aber bedingt, dass sie ihre Hausaufgaben bei der Erstellung des Videos, der Kreation der Geschichte gemacht haben.

 

  • Hier schließt sich wieder der Kreis – auf den Content, den Inhalt, die Geschichte kommt es an - also was erzähle ich meinem Publikum? Wenn Sie mit ihrer Geschichte ihren Kunden helfen, deren Fragen zu beantworten und damit deren Probleme zu lösen, dann wirds funktionieren.

 

 

Zu Total-Video diese beiden Funde im Netz:

Screenforce Academy

Total-Video

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